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Die Schlangenkraft

Die Schlangenkraft wird oft mit Sexualität assoziiert, aber in Wirklichkeit ist sie viel ursprünglicher. Es ist die Energie, die die Mitochondrien in unseren Zellen antreibt.
Dies ist die Lebenskraft des Universums, das Chi, der Spirit, der die gesamte Schöpfung belebt.

Die Schlange hat seit vielen Jahrhunderten eine sehr aufschlussreiche Symbolik.
Ouroboros, die Schlange, die sich in den Schwanz beißt, hat je nach Kultur unterschiedliche Bedeutung. Die Schamanen geben diesem Symbol die Bedeutung der unbewussten Schlangenkraft in uns, die sich selbst verschlingt und verschwindet.
Dies bedeutet, dass die Kraft der Schlange verschwendet wird, bis keine Kraft mehr da ist.

Bei uns im Westen ist die Schlangenkraft als Kundalini bekannt, die im Becken zusammen gerollt darauf wartet, vollends aktiviert zu werden. Es bezeichnet die Bewusstmachung der stärksten Kraft in unserem Körper und unserem Sein.


Es ist das Aufwachen der Schlange, damit sie entlang der Wirbelsäule aufsteigen und die übersinnlichen Kanäle, die Chakren, aktivieren kann.

Die Kundalini hat die Fähigkeit unsere Blockaden in den Chakren zu lösen und unsere Potentiale zu öffnen. Dieser Prozess des Aufsteigens der Kundalini ist nicht immer angenehm, verändert allerdings unser Leben auf magische Weise.

Das Ziel ist, die Kundalini Kraft bis ins 8. Chakra aufsteigen zu lassen, zum Ursprung unserer Göttlichkeit.

Die Kundalini ist dann nicht mehr in unbewussten Verhaltensweisen vertieft wie die Schlange, die sich selbst verzehrt und unsere Emotionen, unsere Energien, und unsere Lebenskraft verbraucht. Sondern sie ermöglicht dann den bewussten Schöpfungsprozess, der dein Leben verändert und der zur Evolution der ganzen Menschheit führen kann.

Wir erreichen das, indem wir die Dinge in unserem Leben zu Ende bringen, die uns ablenken, unsere wahre Bestimmung als Mensch zu leben und unsere Energie verbrauchen. Lass alle Erinnerungen los, alle Ideen, die du glaubst, eines Tage noch zu brauchen. Es ist an der Zeit mit den Emotionen wie Wut und Groll aufzuräumen.
Gib sie ins Feuer! (Zeremonie)

Gewohnheiten erzeugen Überzeugungen, die Verhaltensweisen hervorbringen.
Wir müssen die Energie freisetzen, die wir in den alten Gewohnheiten gebunden haben.
Damit werden wir offen für eine neue Erfahrung, die uns durch die Kundalini gebracht wird, die sich ihren Weg durch unsere Energiezentren bahnt bis hinauf in den höchsten Energiezentren, der Zirbeldrüse (7. Chakra) und des 8. Chakras.

Mit der Aktivierung der Zirbeldrüse wird deine Spiritualität durch die Gehirnchemie unterstützt wird. Das wird sie nicht tun, wenn du nicht die Reinigung der anderen Zentren durchlaufen hast.

In der Meditation geht die Kundalini vom 7. Chakra ins 8. Chakra.
Es wurde als Licht- oder Heiligenschein dargestellt. Man sieht es bei Buddha, Krishna und Christus. Man sieht den Lichtschein.

In den Anden wird das 8. Chakra Wiracocha genannt, die Quelle des Göttlichen, der Ort, in dem Spirit in uns wohnt in völliger Zeitlosigkeit. Es kann über unseren Körper herum ausgedehnt werden, sodass wir in der Zeitlosigkeit verweilen können und uns mit dem Göttlichen Licht zu umgeben. Wir sind fähig unser wahres, zeitloses Selbst zu erfahren.


Wiracocha manifestiert sich in der Zeit in uns, obwohl es außerhalb der Zeit existiert.

Dies ist es, wer du wirklich bist, bevor du einen Namen und einen Körper und eine Geschichte hattest. Dies ist dein leuchtendes Selbst.

Schließ die Augen und schau aus deinem Wiracocha, deines 8. Chakras.
Sieh dich die Welt und das ganze Universum aus einer neuen Perspektive.

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